die sache selbst - galerie theodor v. hörmann

Masken, ein Phänomen das es von der Ur- und Frühgeschichte bis zur Gegenwart überall auf der Welt gibt. Mit einer Maske teilhaben an einer nicht sichtbaren Welt. Das Gefühl haben, nicht erkannt zu werden, sich verstecken zu können, ungehemmt zu sein.

 

„Die Sache selbst“ ist aber nicht der Maskenträger und auch nicht die Maske per se, es ist die Wirkung auf den Betrachter.

 

Obwohl der Betrachter in der Regel weiß, dass die Maske nur ein lebloser Gegenstand ist wird sie durch die Verbindung mit einem Menschen lebendig: Wer ist der Träger, warum gibt er sich nicht zu erkennen?

 

Masken haben etwas unwiderstehliches, sie bewirken emotionale Verwirrung, faszinieren, beängstigen, belustigen. Sie schaffen die Erwartung, dass sie sich, wie die Mimik eines Menschen verändern, dass etwas passiert.

 

Es ist verwunderlich, dass die Verbindung der Maske mit einem Menschen der entscheidende Moment ist. Es scheint, dass der Mensch die Fähigkeit hat durch seine Präsenz eine Maske vom Objekt zum Subjekt zu machen.

 

Melitta Abber gelingt es, in ihrer Inszenierung Masken des Imster Schemenlaufens lebendig zu machen.

 

Dr. Ulrich Gstrein, Obmann des Verein zur Förderung des Imster Schemenlaufens

 

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